Busreisen in die Lüneburger-Heide: Findlingssteine aus der letzten Eiszeit, die Obelix Glückstränen in die Augen getrieben hätten und Hünengräber unsere Vorfahren aus der Steinzeit, wunderschöne Städte mit sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen, wie Lüneburg, Celle oder Verden und viele Museen, wo man sich über Leben und Leute dieser Region informieren kann. Viele Orte der Heide bieten eine Menge Freizeitespaß für Jung und Alt.

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Reiseführer Lüneburger Heide – Heidschnucken und Königinnen Ein Meer aus prachtvollen lila Blüten überflutet Anfang August die weite Ebene der Lüneburger Heide zwischen Hamburg, Bremen und Hannover. Ein Augenschmaus sondergleichen, den man in der Heidekutsche oder als Spaziergänger genießen kann. Aber nicht nur Erika und ihre Pflegerinnen die Heidschnucken sind Attraktionen dieser Landschaft. Die Lüneburger Heide bietet viel Prä- und Kulturhistorisches: Findlingssteine aus der letzten Eiszeit, die Obelix Glückstränen in die Augen getrieben hätten und Hünengräber unsere Vorfahren aus der Steinzeit, wunderschöne Städte mit sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen, wie Lüneburg, Celle oder Verden und viele Museen, wo man sich über Leben und Leute dieser Region informieren kann. Viele Orte der Heide bieten eine Menge Freizeitespaß für Jung und Alt: für Hobby-Ornithologen der Vogelpark Walsrode und für Freizeit-Abenteurer der Heidepark Soltau mit dem größten Gyro-Drop-Tower der Welt, der bezeichnenderweise Scream heißt. Für Safarifreunde, die lieber in Deutschland Nashörner und Antilopen „jagen“ , bietet der Serengeti Park in der Nähe von Hodenhagen dazu Gelegenheit. Wer es dagegen eher traditioneller mag, dem ist das Heideblütenfest in Amelinghausen zu empfehlen; hier wurde einst Deutschlands Party-Luder Jeanny Elvers zur Heideblütenkönigin gekrönt.  Quelle:Buswelt.de

 

 

Wikipedia über Lüneburger Heide: Die Lüneburger Heide ist eine große Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens im Einzugsgebiet der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg. In der Lüneburger Heide gibt es noch weiträumige Heideflächen, die bis etwa zum Jahr 1800 weite Teile Norddeutschlands bedeckten, aber inzwischen in anderen Landesteilen fast vollständig verschwunden sind. Die Heiden sind seit dem Neolithikum durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf den unfruchtbaren Sandböden der Geest entstanden. Die Lüneburger Heide ist also eine historische Kulturlandschaft. Die noch vorhandenen Heideflächen werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten. Aufgrund der einzigartigen Landschaft ist die Lüneburger Heide ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland.

Das Gebiet der Lüneburger Heide erstreckt sich über die Landkreise Celle, Gifhorn, Soltau-Fallingbostel, Uelzen, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, den Südostteil des Landkreises Rotenburg (Stadt Visselhövede, Samtgemeinde Fintel, Teil der Gemeinde Scheeßel und Osthälfte der Samtgemeinde Bothel) und des Landkreises Harburg. Der zum Landkreis Verden gehörende westlichste Ausläufer der Lüneburger Heide ist unter den Namen Lintelner Geest oder auch Verdener Heide bekannt und bildet einen Teil der Gemeinde Kirchlinteln.

Die Lüneburger Heide liegt zwischen der Elbe im Norden, dem Drawehn im Osten, der Aller im Süden und Südwesten, dem Mittellauf der Wümme im Westen und den Harburger Bergen im Nordwesten. Am nordwestlichen Rand der Lüneburger Heide befinden sich bei den Harburger Bergen und südlich von Schneverdingen auch Hochmoore, z.B. das Pietzmoor (Bild). Bemerkenswert sind ferner kleinere Zwischenmoore in Erdfällen, wie das Grundlose Moor bei Walsrode oder die Bullenkuhle bei Bokel (Gemeinde Sprakensehl). Die östliche Abgrenzung zum Wendland bildet der Göhrde-Drawehn-Höhenzug (= Naturraum Ostheide). Teile der Lüneburger Heide bilden den Naturpark Südheide, andere Teile den Naturpark Lüneburger Heide.

Im Nordwesten der Lüneburger Heide befindet sich das 1130 km² große Gebiet des Naturparks Lüneburger Heide. In dessen Kern liegt das schon 1921 um den Wilseder Berg gegründete Naturschutzgebiet Lüneburger Heide mit 234 km², von denen etwa 58 Prozent Wald- und 20 Prozent Heideflächen sind. Weitere Naturparks in der Region Lüneburger Heide sind der Naturpark Südheide und der Naturpark Elbufer-Drawehn. Ganz im Norden des Gebietes liegt der Naturpark Harburger Berge. Das NSG Lüneburger Heide stellt, zusammen mit den offenen Heideflächen der großen Truppenübungsplätze Munster Nord und Süd sowie dem Truppenübungsplatz Bergen, die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas dar. Innerhalb des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg befinden sich 212 einzelne Naturschutzgebiete.

Das größte Moor der Lüneburger Heide ist das Pietzmoor, das östlich von Schneverdingen liegt. Es wurde jedoch entwässert und bis in die 1960er Jahre wurde dort Torf abgebaut. Der Verein Naturschutzpark hat seit den 1980er Jahren Wiedervernässungsarbeiten durchgeführt. So wurden die Abflussgräben teilweise verfüllt, was zu einem erheblichen Wasseranstieg in den ehemaligen Torfstichen geführt hat. Eine typische Hochmoorvegetation hat sich jedoch noch nicht wieder herausgebildet.

Im Bereich der Lüneburger Heide haben sich sechs mittelalterliche Frauenklöster erhalten, die nach der Reformation in evangelische Damenstifte umgewandelt wurden. Die Klöster bergen interessante Kunstgegenstände, die besichtigt werden können. Es handelt sich um das Kloster Ebstorf, das Kloster Isenhagen, das Kloster Lüne, das Kloster Medingen, das Kloster Wienhausen und das Kloster Walsrode.

Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide wird pro Jahr von mehr als vier Millionen Besuchern aufgesucht und ist daher ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland. Die Lüneburger Heide hat eine große Bedeutung alsNaherholungsziel für die umgebenden Großstädte Hamburg, Hannover und Bremen. Neben demWochenendtourismus hat auch der überregionale Fremdenverkehr eine große wirtschaftliche Bedeutung. Ein Hauptwanderweg durch die Lüneburger Heide ist der Freudenthalweg. Um angesichts dieser großen Besucherzahlen die empfindlichen Heideflächen zu schützen, ist im Naturschutzgebiet Kraftfahrzeugverkehr grundsätzlich untersagt. Es ist ebenfalls verboten, die Wege zu verlassen. Hunde müssen angeleint werden. Diese Regelungen werden zumindest in den Sommermonaten auch durch berittene Polizisten überwacht. Besucher können sich somit grundsätzlich nur zu Fuß oder mit dem Rad fortbewegen. Reiten ist nur auf einigen speziell gekennzeichneten Wegen gestattet. Zudem können Besucher auch mit Pferdekutschen nach Wilsede oder zu anderen Heidedörfern gelangen.

Die Hansestadt Lüneburg (plattdeutsch Lümborg) ist mit etwa 72.000 Einwohnern (Agglomeration ca. 103.000 Einwohner) die drittgrößte Mittelstadt im Land Niedersachsen, etwa 50 km südöstlich von Hamburg und gehört zur Metropolregion Hamburg. Sie liegt am Rande der nach ihr benannten Lüneburger Heide am Flüsschen Ilmenau. Sie hat den Status einer Großen selbständigen Stadt, ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises und nordostniedersächsisches Oberzentrum. In der Statistik der größten Städte Deutschlands ist Lüneburg momentan auf dem 120. Platz.

Munster ist eine Kleinstadt im Landkreis Soltau-Fallingbostel in Niedersachsen, fast genau zwischen Hamburg und Hannover. Bezogen auf die Zahl der dort stationierten Soldaten ist Munster der größte Standort des deutschen Heeres und der zweitgrößte Standort der Bundeswehr. Die Stadt liegt zwischen zwei Truppenübungsplätzen. Diese der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Gebiete der Bundeswehr sowie die große Zahl von Soldaten und Zivilbediensteten der Bundeswehr prägen das Gesicht der Stadt. Die Übungsplätze beschränken das Wachstum und sind ein Grund dafür, dass sich Munster trotz seiner mit der ehemaligen Kreisstadt Soltau vergleichbaren Einwohnerzahl seinen ländlichen Charakter bewahrt hat.
Quelle:Wikipedia   Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

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